| Was schon die alten
Griechen vor 2000 Jahren wussten, haben wir wieder neu
entdeckt und schätzen gelernt. Reiten und der Umgang mit
Pferden wirkt heilsam auf Körper und Seele. |
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Heilpädagogisches Reiten stellt eine
pädagogisch-therapeutische Massnahme in den Bereichen der
Sonder- und/oder Heilpädagogik dar und wird als
unterstützendes Element in der Psychotherapie / Ergotherapie
eingesetzt. |
| Das gut gewählte und gehaltene sowie
entsprechend ausgebildete Therapiepferd löst durch sein
Wesen, seinen Körper, seine Bewegungen und sein Verhalten
bei den Klienten eine hohe Motivation aus und wird damit zum
Mittler in pädagogisch-therapeutischen Prozessen. |
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| Die
Reitpädagogin achtet den Menschen in seinem Sein und trägt
mit Hilfe des Pferdes zu angepassten Entfaltungs- und
Entwicklungsmöglichkeiten bei. Das Sein des Menschen
beinhaltet sowohl seine Geschichte, wie auch seine momentane
Befindlichkeit im Wechselspiel von Geist, Leib und Seele.
Die Reitpädagogin gestaltet Erlebens-, Erfahrungs- und
Lernsituationen eingebettet in der Natur, welche eine
Differenzierung der Persönlichkeit und damit Wachstum
ermöglichen. In diesem Prozess kommt dem Pferd als Partner
eine entscheidende Rolle zu. |
| Pferde gehen vorurteilsfrei auf
uns zu. Sie nehmen keinen Anstoss an Wahrnehmungen auf den
Menschen einzulassen; in der einfachen Begegnung genauso wie
beim Reiten. Diese Tatsache bedeutet für viele Menschen eine
Chance: sie können sich lösen, frei sein, brauchen keine
Hemmungen zu haben. Pferde verständigen sich fast
ausschliesslich über Körpersprache, dabei ist ihre
Warnehmung so hoch differenziert, dass sie minimale Nuancen
unterscheiden können. |
| Auch beim Menschen ist die
Körpersprache vorhanden, doch sie wird nur selten bewusst
eingesetzt. Das Pferd in seiner artspezifischen
Kommunikation nimmt sie nicht nur wahr, sondern reagiert
auch entsprechend auf sie. Damit besitzt das Pferd die
Fähigkeit, hinter die so häufig vorhandenen Fassaden der
Klienten zu blicken. Durch seine Reaktion spiegelt es das
Befinden seines momentanen Partners. So wird z.B. ein
innerlich angespannter, ängstlicher Mensch niemals ein
gelöstes Pferd unter sich haben, selbst wenn er für den
aussenstehenden Beobachter einen äusserlich ruhigen und
entspannten Eindruck macht. Ein antriebsloser, depressiver
Mensch wird sich mit einem im Tempo schleichenden Pferd
auseinandersetzen müssen, und ein hyperaktiver wird nach der
Bremse suchen. |
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Die Reittherapie basiert immer auf dem
Selbstbestimmungs-Prinzip. Allein der Klient bestimmt in
welchem Masse er sich auf das Pferd einlassen oder reiten
mag. Grenzen werden lediglich durch das Pferd selber bzw. ausschliesslich in Gefahrensituationen durch den Therapeuten
gesetzt. |
| Die Frage nach der Indikation. Da der Umgang
mit dem Pferd in allen Bereichen ganzheitlich ist, ist
Reittherapie immer sinnvoll sofern der Klient an dieser Form
von Auseinandersetzung Interesse hat. |
| Haben Sie weitere Fragen? Rufen Sie uns einfach an, wir
geben gerne Auskunft. |